Eisfahrt

 

Moin!

 

Die Saison 2007 sollte diesmal aber eher abgeschlossen werden als im Vorjahr. Ja, ja, ich weiß, was Ihr schon wieder denkt...

 

Der Herbst war ja nun wahrlich nicht der schönste, um den Sliptermin solang wie möglich hinaus zu schieben. Einen erneuten Weihnachtstörn, hatten wir auch nicht geplant.

Aber was wir auch unternahmen, um SVEA diesmal früher an Land zu hieven, es ging irgendwie immer schief.

Schon die Idee nach dem vorerst letzten Törn der Saison, die FG-6 wenigstens auf die Brückenseite, wo wir Kranen wollten, zu positionieren, schlug fehl. Scheiterten wir doch wieder mal an der verpassten Öffnungszeit.

Die Entscheidung danach, es Anfang November endlich abzuschließen, war jetzt beschlossene Sache. Wir sollten doch in jener Zeit den Hafen von Altefähr verlassen, als Letzte wohlgemerkt.

Leider fanden mein Bruder Steffen und ich keinen gemeinsamen Termin, um dies in die Tat umzusetzen. Unsere Jobs ließen dies irgendwie nicht zu, es sei denn man nähme Urlaub.

Steffen und Freund Hannes hatten irgendwie doch noch ’nen Törn vor und wollten danach gleich die Ziegelgrabenbrücke passieren. So wäre dann unser Schiffchen wenigstens schon mal am Kranplatz vertäut.

Einen Motor hatten wir bis dato immer noch nicht. Also war durchsegeln angesagt. Die „Ersatzkrücke“, welche ich noch bei Ebay ergatterte, gab ja ihren Geist  schon vor Antritt der Geschwaderfahrt 2007 auf.

 

Motor ist nicht wichtig, wenn der Wind mitspielt, aber wann spielt der schon mit.

Mit Starkwind, auf die Nase verfehlten die Beiden nur ganz knapp das Ziel. Eine Spuckweite vor der Brücke, schloss Diese ihre Pforten. Aber spuck mal in Luv, da bleibt ’s nämlich druv.

Eigentlich hätte der Brückenkurbler sie sehen müssen und auch das, was sie vorhatten. Die preußische Ordnung war hier mal wieder im Spiel, oder die Willkür der „Brückengötter“. Jedenfalls war wieder Statthafen und Hannis Kneipe „zur Fähre“ angesagt.

Der zweite Versuch am nächsten Tag, scheiterte dann wohl am zu schwachen Wind, was wir in dieser Saison eigentlich selten hatten. Auch hier waren die Beiden eigentlich schon im „Brückenstrudel“, aber die Macht der Brückengurus war nicht zu brechen, höchstens der Mast, wäre man weitergesegelt, bei der Flaute.

Auch die vorherige telefonische Anmeldung, hatte hier nichts geholfen. Wahrscheinlich haben die ’nen Vertrag mit Murphy.

Frustriert fuhren die Zwei in die Stadtmarina von Stralsund ein und das dauerte noch eine ganze Weile, bei jenem Hauch von Wind.

Würden sie jetzt noch ihren Zug nach Berlin bekommen? 

Die Brücken zu den Pontonstegen fehlten bereits schon. Nur ein kleines Dingi, zwischen Steg und Mole, ließ Steffen und Hannes jetzt noch an Land kommen.

SVEA war mal wieder das einzigste Boot im Hafen.

Als Steffen per Mobiltelefon aus dem Zug nach Berlin von ihrer Odyssee berichtete, erkannte ich schon an seiner Stimmlage, dass etwas schief gelaufen war.

 

 

Hannes’ Onkel, alterfahrener Segler und Stralsunder, gab zu verstehen, dass er immer mal wieder nach SVEA schauen werde. Na wenigstens ein kleiner Trost.

 

Der November ging rasch vorbei, SVEA schwamm immer noch in ihrem Element.

Beruflicher Zeitklau bei uns beiden ließ es einfach nicht zu, den Fall, „Saisonschluß 2007“ at Acta zu legen.

Weihnachten war dann mal familiärer, als letztes Jahr und der Jahreswechsel schlich sich dann auch eins- fix- drei ein.

Beinahe hätte genommener Urlaub die Sache dann doch noch im alten Jahr abgeschlossen, aber da waren dann orkanartige Winde angesagt, so dass ich den Urlaubsantrag stürmisch zurückzog.

 

Noch mit Nachwehen von der Sylvester- und Neujahrsfeierei, steckten Steffen und ich, einen nächsten und hoffentlich endgültigen Termin ab.

Mittlerweile schrieben wir zwar schon das Jahr 2008, aber wir hatten die

null- siebener Saison, noch nicht abgeschlossen.

Rainer Birkenstock, der Retter in der Not, borgte uns zum sicheren Gelingen der  vermeintlich letzten Aktion, seinen 7,5 PS Quirl, nebst Mast- und Baumgestelle, für die Trailerfahrt.

 

Am Abend des 03.01.2008, bereitete ich den Trailer und alles dazu nötige für den bevorstehenden Abschlussakt vor. Steffen wollte am selbigen Abend mit dem Zug nach Stralsund fahren, sich dort bei Hanni einquartieren, um schon in aller Frühe, SVEA von der Persenning zu befreien.

Er organisierte sich auch mit den Brückenwärtern, welche einer Durchfahrt nichts entgegenzusetzen hatten. Auch erfuhr er dadurch, daß die Öffnungszeiten zu dieser unsaisonalen Zeit verschoben seien. Einmal um 8:20 Uhr und dann um 12:20 Uhr.

Das bedeutete für uns, noch ’ne Stunde früher aufzustehen.

Rechtzeitig mit Zugmaschine und Trailer im Stadthafen angekommen, suggerierte mir Steffen, dass er das Boot noch nicht vorbereiten konnte, da die provisorische Minibrücke, das Dingi, zum Schwimmsteg fehlte. Ein Sprung hinüber wäre zu riskant, da die Pontons vereist waren, von der aufspritzenden Gischt. Es war schweinekalt und starkwindig.

Schietkram, dachte ich. 

Die Zeit lief mal wieder gegen uns, wollten wir doch die erste Brückenöffnung nehmen, um den Kranführer dann recht früh ins Wochenende zu schicken. Es war schließlich Freitag und am Wochenende krant hier niemand, jedenfalls nicht zu dieser Jahreszeit.

Aber der feste Wille, das Ding heute über die Bühne zu bringen, hielt uns über Wasser.

Wir entfernten einfach die Bohle vom Trailer, auf der nachher eigentlich dann unsere SVEA stehen sollte.

Etwas steil zwar und knapp, erreichten wir dann die „schwimmende Schlitterbahn“. Der eisige Wind, kam stark aus östlichen Richtungen, wohl ein Gruß aus Sibirien oder so.

Der ratz- batz  abgedeckte Kahn, legte ein ungewöhnliches Bild in der langsam einsetzenden Dämmerung frei. Um die Wasserlinie herum, hatte sich ein Eiskragen gebildet, eine regelrechte weiß-glasige Wulst.

Die Persenningbändsel waren stocksteif gefroren. „Mc. Giver“- mäßig, oder wie der Typ mit dem Schweizer Offiziersmesser hieß, öffneten wir die „Strippen“ mit meinem „Leatherman“.

In der Bilge, war zum Glück so gut wie kein Wasser, denn auspumpen hätten wir diese sowieso nicht können. Waren doch die Schläuche beider Lenzpumpen zu krummen Stangen gefroren.

Jetzt aber den Motor von Rainer anbauen, dachten wir und glitten gemeinsam über den Steg in Richtung Auto. Aber ein neues Problem nahm uns wieder kostbare Zeit. Unsere provisorische Brücke hatte sich selbstständig gemacht. Zum Glück stach sie nur zu einer Seite im Wasser. Beim entern der Bohle, war dann die nasse Seite sofort vereist. Vorsichtig balancierten wir an Land, schulterten den Motor, nebst  Kraftstofftank und krabbelten noch vorsichtiger zurück. Wenn jetzt jemand mit dem Motor in Wasser rutschte.

Es ging noch mal glatt. Schnell hatten wir das Maschinchen installiert und folgender  Probestart ließ auch mal wieder Frohsinn aufkommen. Erst tröpfelte der Kontrollstrahl der Kühlwasserpumpe nur, aber dann kam auch schon der erwünschte, satte Pferdestrahl.

Wie jetzt weiter, die Uhr tickte. Steffen entschied sich den Wagen nebst Trailer auf die andere Seite zu fahren und dann mit ins Boot zu hopsen, wenn ich da drüben dann ankomme.

Ein neuer Schrecken, verhinderte seinen Landgang erst einmal. Die Bohle hatte sich wieder selbstständig gemacht, nur das wir diese nicht gleich fanden. Hatte die uns jemand geklaut, wollte uns jemand einen Streich spielen?

Steffen holte seine Kopflampe heraus und suchte das klare Brackwasser ab. Und so fanden wir das gute alte Holz dann auch, es hatte sich unter den Ponton gedrückt. Nur gut, daß das „Brettchen“ voller Farbkleckse von der letzten Winterüberholung war, denn sonst hätten wir dieses wohl nie geortet. Mit dem Bootshaken fischten wir das Holz heraus. Jetzt war die Trailerpallung aber vollkommen nass und somit auch sofort vereist. Es glich schon einem Kunstakt, die vereiste Schräge hinaufzurobben, aber Steffen kam heil oben an.

Ich drehte im Hafenbecken ein paar Olympia- Ringe, um zu sehen wo Steffen dann an Bord hechten würde. Ein Blick auf die Uhr, ließ mich wieder unruhig werden. Gegen Wind und Welle, dauert es bestimmt eine Weile bis zur Brücke.

Per Mobeilfon verständigten wir uns, über eine Solofahrt meiner Person, um die Hürde Rügendammbrücke zu nehmen.

Der kalte Wind schnitt mir durchs Gesicht, ich schnürte den Parka enger. „Gischt flog um den Bug, wie Flocken von Schnee“. Der Eiskragen um SVEA, wurde dicker und dicker. Kniend saß ich im Cockpit, um mich vor dem Wind zu schützen.

Von weitem sah ich, daß sich an der Brücke etwas tut, statt zweier roter Signallampen, leuchtete nur noch eine. Na jetzt kann nix mehr schief gehen

Mittlerweile war es schon heller und nicht nur die Wellen schlugen gegen die Planken. Erst dachte ich, ich hätte ein Stück Treibholz gerammt, aber nachdem es noch einmal am Schiffsrumpf hämmerte, entdeckte ich außenbords dieses und jenes Eisschollchen. Fortan fuhr ich nur noch Slalom, ganz wintersportlich, um der Saison endlich mal gerecht zu werden.

Etwas zu früh vor der Durchfahrt angekommen, drehte ich noch ein paar Kreise, um mit Obacht, möglichst keine „Eiswürfel“ zu treffen.

Plötzlich sah ich den „Brückenfürst“, mit seiner  orangen Reflektorweste am Fenster stehen und winken. Er wollte, daß ich auf Rufweite herankomme. Langsam, ganz langsam näherte ich mich „seiner Majestät“, mit jetzt wieder ungutem Gefühl.

Bevor mir dieser Mensch aus seiner geheizten Bude berichtete, womit ich schon heute früh beim Aufstehen rechnete, bekam ich noch einen nassen Gruß von steuerbord- querab- außenbords.

Sicherlich ein schelmischer Gruß von Murphy.

„Brrüüüücke öööffnettt niiicht, Haaaken klemmmmt, waahrscheeeiiinlich eieieingeeefrooooren!“

Auf meine Frage hin, ob es wenigstens um 12:20 Uhr eine Öffnung gäbe, zuckte er nur mit den Schultern.

Da haben wir den Salat, wollten wir das doch heute endlich über die Bühne bringen, das mit dem Trockenlegen. Sämtlich gesammelter Optimismus schwamm dahin. Die zu Eiswürfelchen gewordenen Wassertropfen in meinem wieder mal unrasierten Gesicht klingelten leise, vom Kopf schütteln. Nein, das kann doch wohl nicht wahr sein.

Steffen fand heraus, daß dies nicht die Schuld des Straßenbrückenwärters sei, sondern die Schuld der Bahnbrücke, die seit etlichen Jahren mit moderner Technik vollgepfropft ist und seitdem immer wieder Probleme macht. Niemand konnte ihr einst entzwei gegangenes Zahnrad  nachbauen.

Die Straßenbrücke mit ihren überdimensionalen Zahnrädern und der Urtechnik hingegen, lief bis Dato eigentlich so gut wie ohne Probleme.

Aber ob das wirklich das Problem war? Wer weeß dit schon.

Ich fuhr gar nicht erst in die Stadtmarina,  sondern gleich in das erste Hafenbecken, dort, wo auch die erste- und originale „Gorch Fock“ liegt und auch das schönste Lotsenhäuschen der Welt (finde ich) steht.

Steffen legte erst einmal telefonisch den Krantermin auf 14:00 Uhr nach hinten. Wir hofften jetzt  nämlich auf die 12:20 Uhr Brücke.

Als SVEA vertäut war, stieg ich an Land, musste dabei aber höllisch aufpassen, denn das Deck und die in der Pier eingearbeitete Stahlleiter, nebst der Pierkante, waren völlig vereist.

Ins eiskalte Brackwasserhafenbecken, wollte ich nicht fallen. Es schwammen darin noch Massen von Silvesterknallerreste. Müssen die hier gefeiert haben. Die Holzleisten der Jahresendgeschosse, hätten allemal ein riesiges „Sylvester- danach- Feuer“ ergeben.

Man, war ich sauer. Bevor wir uns irgendwo aufwärmen gingen, konsultierten wir erst einmal die Leute vom Seefahrtsamt, in dem schönen Lotsenhäuschen.

Sie setzten telefonisch sämtliche Hebel in die Gänge und melden beim Straßenbauamt und bei der Bundesbahn, eine Durchfahrt zur eigentlichen Brückenöffnungszeit um 12:20 Uhr an. Und das nur für uns.

Zwar lag außer uns noch eine zweite Yacht im Hafen, aber der Besitzer schien darauf zu wohnen, denn alles war fest vertäut und eine Propangasflasche tat ihren Heizdienst. Diese stand draußen und innen waren die Bulleyes beschlagen.

Mit dem Fernglas konnte ich keine Aktivitäten an der Brücke ausmachen. Unsere Hoffnungskurve, fiel in die Bilge.

Jetzt aber aufwärmen, in einem nahe gelegenen Café mit Frühstücksbuffet. Ich killte fast eine ganze Thermoskanne mit einem aromatischen Heißgetränk. Aufgewärmt und neuen Mutes, stiefelten wir wieder zum Lotsenhäuschen.

Es sei alles in die Wege geleitet, sagte man uns, jedoch eine feste Zusage konnte man uns immer noch nicht geben.

Jetzt wird es spannend, würde sich dieser verdammte Haken an der Bahndammbrücke diesmal lösen.

Schwerfällig wie SVEA durch den immer dicker gewordenen Eiskragen geworden ist, legte ich gegen 11:45 Uhr erneut ab.

Das selbe Schauspiel, auf der Fahrt zur Brücke, nur daß es viel heller war und ich viel mehr aufpassen musste, nicht ständig mit Treibeisteilchen zu kollidieren, der Wind hatte auch nicht nachgelassen, eher zugenommen. Nach mehreren Kringeln vor der Brücke, taten die Signallampen wieder ihre Pflicht und zeigten mir an, daß sich bald die Brücke öffnen wird. Aber das hatten wir ja bereits.

Auch das Fenster des Brückenwärters öffnete sich, wie gehabt. Oh nein, nicht wieder eine Absage. Der Wärter hatte diesmal keine orange Weste an. So was grenzt aber an Dienstverletzung.

Ein Objektiv zielte auf mich und ich erkannte jetzt sofort, daß dies mein Bruder war. Er hatte den Diensthabenden dort oben überredet, ein Foto schießen zu dürfen.

Und dann sah ich, daß sich die Autos an beiden Enden der Ziegelgrabenbrücke stauten.

Na wenn das kein gutes Zeichen ist. Mensch, siehe da, „Sesam“ öffnete sich langsam und mächtig gewaltig.

Auch die Brücke der Bahn fing an, sich langsam in die Höhe zu neigen, ohne Probleme wohl gemerkt.

Frage: War das nun die Macht des Seefahrtsamtes, welche die Durchfahrt anmeldete, oder dieser vermeintliche Haken? Wären wir als Dickschiff der Berufsschifffahrt  heute früh schon da durch gekommen?

Egal ich bin durch, alles andere war jetzt vergessen.

Die restliche Fahrt gegenan war dann noch mal eisig und nass. „Väterchen Frost“ ließ grüßen. Am Ufer waren überall solch Eiskragen zu sehen, wie sie auch an unserem Boot wulsten.

Eilig war dann auch die Einfahrt in den kleinen Dänholm genommen, fast zu eilig. Diesmal kam der Schub von hinten. Mit einer sehr schnellen Fahrt kam ich ins Hafenbecken und wollte mittels Motor die Fahrt drosseln. Da ging mir dieser doch glatt aus. Das kann doch alles nicht wahr sein. Ich bekam ihn in der Hektik, die ich mir selbst machte, auch nicht sofort wieder gestartet. Die Fahrt nutzend und schon auf Höhe der Kranstelle, riss ich die Pinne herum und begann wie blöde zu wriggen. Nur gut das mich dabei niemand sah. Boote konnte ich nicht zerstören, der Hafen war hier vorne leer. SVEA wollte ich aber auch nicht beschädigen und auch keinen Hafendalben. Ich kam ins schwitzen und das bei dieser Eisfahrt.

Als ich die rettende Heckleine der MS „Freundschaft“ in Reichweite sah, schlitterte ich aufs Vorschiff und verholte mich zum Kranplatz. Den Rest erledigte Steffen, dem ich die Vorleine überwarf.

Jetzt wieder ohne Hektik, probierte ich den Außenborder aus und da lief er wieder wie ne Biene, hatte Murphy wieder seine Finger im Spiel?

Bis zum Dunkelwerden, war SVEA vertäut und gestrapst auf dem Trailer, bereit um ins Winterquartier gebracht zu werden.

 

Nachschlag:    

Einen Tag später rief Werner, der Onkel von Hannes an, „ob wir unser Boot denn etwa schon aus dem Wasser geholt hätten“, denn er sah es nicht mehr im Hafen stehen.

Nach Steffens Bestätigung, meinte Werner bloß, daß sei auch aller höchste Not gewesen, denn der Punkt, an dem SVEA gestern früh noch stand, war zugeschwemmt mit Eisschlamm, Schollen und Pfannkucheneis. Wenn das kein „Timing“ war, was war es dann?

 

                                  Ahoi, die Crew von der SVEA

 

 

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Rainer Birkenstock

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