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Es gibt wohl doch Schutzengel |
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Ein altes Folkeboot und ein Einzylinder-Viertakter sind sich einig: Mit widerlichsten Resonanzfreqenzen - abscheulichen Dissonanzen - machen wir den Skipper fertig.
Abgehärtet gegen solche Verschwörungen erreiche ich dennoch Stettin!
In Swinemünde stelle ich fest, dass der Kartensatz "Rund Rügen..." zu Hause geblieben ist. Na ja - schönes Wetter - also ab nach Sassnitz.
An den schönen Badeorten vorbei, die die Bourgeoisie wieder erobert hat, kreuze ich nach Norden.
Die kleine Insel Oie nähert sich und damit beinahe das Ende der Reise: Ein Blick auf den Tiefenmesser: 1,4 m ! Die Nackenhaare sträuben sich (auf dem Kopf sträubt sich nichts mehr). Synapsen zum Langzeitgedächtnis schließen sich: Da ist doch so’n Riff!
In südwestlicher Ausstreckung. Kurs Süd bis Südende der Oie quer ab, dann Ost und weiter alter Kurs nach NNW.
Die Fahrt wird endlos: Südpferd, Nordpferd, etc... Immer die Ostseite Rügens abreitend, komme ich nach 13 ½ h ( 8:00 – 21:30 Uhr) erschöpft und beschämt in Sassnitz an.
Hier kaufe ich den fehlenden Kartensatz! Die Karte S41 zeigt mir, dass ich schon auf dem Riff war...!!!
Mit 10-11 m/s aus 325° „rase“ ich mit Kurs 45° nach Rönne: 9 Stunden für 52 sm ist respektabel. Also stolz und gutgelaunt!
Zurück nach Sassnitz. (Bornholm war wie immer schön und teuer) - 95 dKR für so`n kleenet Boot.
Der bitterböse Honda musste angeworfen werden, weil nach 4h unter Segel der Wind total einschläft Wind aus N/NE 3-4 Bft war für das Gebiet angesagt
Nach 11h erreiche ich Sassnitz. Von Sassnitz nach Freest (Peenemündung) - zweiter irrer Ritt. Wind aus Ost mit 12m/ s, Sonne und eine lüsterne Welle von mehr als 1,5 m Höhe.
Das war’s. Dann wie immer (Peene, Haff bis Stettin).
Fazit:
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